
AFRICA DEBRIEFING STAMMTISCH
Oktober 26th, 2009Liebe Afrika-Fliegerkollegen,
der Alltag hat uns wieder – kann uns aber die schönen Erinnerungen an den tollen Trip nicht nehmen.
Herzliche Einladung zum:
AFRICA DEBRIEFING STAMMTISCH
Montag, 02.11.2009, 19 Uhr, Flugplatz-Restaurant.
In lockerer Atmosphäre wollen wir
- über das pro und kontra unserer Reise reden,
- überlegen, was wir mit dem Foto- und Filmmaterial machen können,
- überlegen, ob wir von einem Professionisten eine Film-DVD anfertigen lassen,
- überlegen, ob und wann wir einen großen Afrika-Filmabend durchführen
- und neue Pläne schmieden, denn Hans Gutmann möchte wieder mit uns …
Bitte nehmt zum Stammtisch eure auf CD gebrannten Afrika-Fotos mit (soferne ihr mit einer ev. Veröffentlichung einverstanden seid).
Die Fachzeitschrift SKY REVUE möchte ausführlich über unseren Trip berichten. Peter Metzger schreibt diesen. Darum wäre toll, wenn ich bereits nächste Woche die allerbesten Fotos von euch via Mail bekommen könnte.
Und wie erwähnt, Hans Gutmann will nächstes Jahr wieder mit uns. Lieber Hans, herzlichen Dank für die vergangene und bitte für die zukünftige Reise. Auch wenn du
es sehr ruhig und unauffällig im Hintergrund getan hast, wir wissen deine Arbeit zur Beseitigung aller Probleme sehr zu schätzen.
Unser Tagebuch war und ist ein echter Renner. Über 3000 mal wurde unser Online-Reisetagebuch geöffnet. Wir freuen uns über diese große Zahl an virtuellen Mitreisenden.
Besonderer Dank an Siegi Egger für die Betreuung der Berichtschreiberlinge unterwegs.
Karl Brandstetter und Jens Tetauer haben das in Monastir geschossene Gruppenfoto vergrößern und vervielfältigen lassen. Jeder Teilnehmer bekommt eines. Danke hiefür. Foto ist bei mir abzuholen.
Ein herzliches Dankeschön von meiner Seite an ALLE Teilnehmer und Helfer der Reise. Seit fünf Jahren führen wir GruppenausFLÜGE durch. Aber dieser Trip mit euch war
etwas ganz Besonderes. Es war gelebtes Fliegerabenteuer, gemeinsames Bewältigen einer großen Aufgabe und echte Fliegerkameradschaft. Und das tut gut in Zeiten wie diesen.
Mit Fliegergruß
Hannes,
Zigeunerbaron
P.S: Muss heute noch schmunzeln, wenn ich an die Gesichter der verdutzen Flughafen-Bediensteten in Monastir denke, als sie hörten von wo wir kamen…
Neue Bilder – neue Texte
Oktober 20th, 2009Mittlerweile haben auch unsere bayrischen Fliegerkollegen Werner Frister und Heini Mayr ihre Bilder und Texte über den Zell-goes-Africa Trip veröffentlich. Siehe dazu http://www.utc-flugschule.de/index-flugschule.html
Uff! Seit 7 Tagen keine Alpenüberquerung möglich…
Oktober 18th, 2009
Zell goes Africa – eine Woche danach…
Oktober 18th, 200917. Oktober 2009 um 16:49
Inzwischen sind schon wieder einige Tage vergangen, seitdem alle 13 Flugzeuge – rund 28 „fliegernarrische Globetrotter“ – nach unserer Afrika-Reise sicher zuhause gelandet sind.
Ein Hauch von dem Abenteuer liegt aber noch immer in der Luft. Vor allem die tolle Kameradschaft unter den 13 Teams bleibt unvergesslich.
Stresssituationen waren mit Sicherheit ab und zu vorhanden, diese wurden jedoch von allen bravourös gemeistert.
Unsere Piper Tomahawk funktionierte die ganze Reise über problemlos. Ich hatte zwar genügend Vertrauen in die Maschine, ich sitze ja doch öfters als Fluglehrer in dem Flugzeug, aber 2 Stunden nonstop über das Meer – da hört man schon mal ganz genau auf die Motorengeräusche.
Dass wir das langsamste Flugzeug von allen hatten, war nicht wirklich ein Problem für uns. Bei unserer Ankunft auf den jeweiligen Flugplätzen stand der Tankwagen schon bereit, das Handling war bereits von den schnelleren Kollegen erledigt und das Taxi wartete schon vor dem Eingang des Flughafens – also nicht wirklich ein großer Nachteil.
Die Navigation war etwas aufwändig, da wir, im Gegensatz zu den meisten unserer Kollegen, keinen Autopiloten an Bord hatten.
Mühselig war zeitweilig das Funken. Wenn dann aber eine hübsche Dame von Monastir Approach mit uns gefunkt hat (wir nahmen zumindest an, dass sie hübsch war, bei 2 Stunden Flug über dem Meer kann schon mal die Phantasie mit einem durchgehen), ging das Ganze aber dann doch leichter durch den „Äther“.
Zu guter Letzt war sogar der italienische Akzent in der englischen Funkssprache kein Problem mehr.
Der Controller von Padoar Information (in Italien) war sogar extrem freundlich und hilfsbereit als wir ihn mit der Flugplanaufgabe von Ozzano nach Zell am See sowie ständiger Anfragen bzgl. Wetterberatung quälten.
Dass wir dann wegen Schlechtwetters in Bozen landen mussten, war kein Problem. So konnten wir noch vor dem Endziel in Zell am See die Südtiroler Berge (zwangsweise) kennen lernen, im Hotel relaxen und unsere Eindrücke ein wenig verarbeiten.
Einen großen Dank an den Wettergott – bei 9 Tagen Reisedauer nur einen Tag Schlechtwetter, da darf man sich nicht beschweren.
Die Tomahawk Crew (Herbert und Walter) möchte sich bei allen Organisatoren für die hervorragende Planung und Durchführung bedanken.
Das beginnt bei der Vorarbeit durch Hannes Walcher, der Flugvorbereitung mit Christoph Maier bis hin zur die Planung und Abwicklung vor Ort durch Hans Gutmann.
Unseren Ärzten und unserer Africa Maintenance Crew ebenso einen herzlichen Dank. Wir haben zwar keine Hilfe in Anspruch genommen, aber man hatte immer ein gutes Gefühl, derartige Spezialisten dabei zu haben.
Danke auch unserem Quartierbeschaffer Heimo Wallner, der uns einwandfreie Quartiere zu günstigen Preisen organisieren konnte.
Wir freuen uns schon auf das „Nachbriefing“,
noch mal schöne Fliegergrüße
Herbert und Walter (Tomahawk – Crew / OE-CHK)
9. Tag – … der Berg, mir wer´n eam unterkriag´n …
Oktober 11th, 2009Sonntag. Schlechtwettertag in Österreich. Viele von uns haben ihre Flugzeuge zuhause wieder auf Vordermann gebracht, Flugbücher nachgeschrieben, Ordnung gemacht und vor allem ein wenig gefaulenzt, um die Strapazen der Reise zu kompensieren.
Auch wenn gestern bereits zehn von dreizehn Flugzeugen wieder zuhause waren, war die Reise noch nicht beendet.
Noch scharrten drei Flugzeugbesatzungen südlich der Alpen mit den Hufen, um den Hauptkamm zu überqueren. Von drei markanten Positionen aus wollten sie den Berg bezwingen. Es galt die richtige Zeit und den richtigen Weg zu wählen. Zahlreiche helfende Telefonate waren die Basis hiefür.
Jens und Fritz starteten in Portoroc (über Slowenien), Walter und Herbert in Bozen (über den Brenner) und Ernst und Joe in Caposile (über das Kanaltal). Alle drei Teams wählten Zeitpunkt und Route optimal und kamen ohne Stress über die Alpen und schließlich auf ihren Heimatflugplätzen Zell am See bzw. Seitenstetten an. Waren die Routen unterschiedlich, war ein Satz im Rückmeldetelefonat jedoch einheitlich: “Wir sind zuhause gelandet, aber jetzt froh dass wir wieder daheim sind
!” Besonders schön dass sie es heute geschafft haben, weil für die nächsten Tage aufgrund prognostizierter starker Winde, tiefen Basen (und Schneefall!) keine Überquerung möglich gewesen wäre…
Damit geht diese ganz besondere Reise der 13 Sportflugzeuge mit ihren insgesamt 30 Besatzungsmitglieder zu Ende. Alle sind glücklich und voll der besonderen Eindrücke dieses einzigartigen Ausfluges. Es ist ein schönes Gefühl, gemeinsam und vor allem vollzählig und unfallfrei ein großes Ziel erreicht zu haben.
Und an einem kalten und langen Winterabend werden wir uns zusammensetzen und das gesammelte Bild- und Filmmaterial genießen und bis zum Morgen afrikanisches Fliegerlatein fröhnen.
In den nächsten Tagen werden vermutlich noch einige Teilnehmer ein paar Sätze in die Rubrik “Comments” setzen, um ihre ganz persönlichen Eindrücke zu dokumentieren.
Vielleicht finden wir auch noch ein paar Bilder über den 0.Tag. Gemeint ist die TAKE-OFF-PARTY am Tag vor der Abreise. Viele sind da bereits in afrikanischen Gewändern erschienen …
)
Glück ab – gut Land liebe Fliegerkollegen,
ihr ward SPITZE und großes Kompliment
ob dieser fliegerischen Leistung!
Euer Hannes
(typisches) Bild vom Tag 7
Oktober 10th, 2009Heute war großer Africa-Flieger Putztag

8. Tag – a) Die Alpen haben es in sich b) Resumee Hans Gutmann
Oktober 10th, 2009a) Die Alpen haben es in sich
Langsam aber doch finden alle Schäfchen wieder nach Hause. Der Wetterbericht (Samstag kein Rückflug über die Alpen) war leider annähernd richtig.
Thomas Hafner und Christian Müller starteten relativ früh in Al Casale und wählten geschickt den Weg durchs Kanaltal nach Österreich zurück und in einem weiten östlichen Bogen über den Triebener Tauern nach Zell.
Klaus Hammerle und Peter Metzger landeten in Nötsch zwischen. Nach dem Volltanken und Zuwarten ging es on-top über die Alpen realtiv direkt nach Zell.
Herbert Gruber und Walter Neumayr beschlossen, nach dem 10. ACG-MET-Telefonat noch einen Tag in Bozen zu verlängern.
Hans Gutmann holte heute seine Katana von Niederöblarn heim.
Jens Tetauer und Fritz Tippelreiter flogen von Elba nach Verona.
Sollte die Wetterprognose für morgen Sonntag also passen, werden alle Africa-Members glücklich zuhause ankommen.
Hannes Walcher
(heute 3 Stunden Dynamic-Bauch gesäubert.)
b) Schlussbetrachtung – ZELL goes AFRICA
Offenbar hat Hannes Walcher einen guten Draht „nach oben“. Wir konnten die Terminplanung des Aus-FLUGes Zell – Tunesien – Zell dank des guten Wetters einhalten. Alle Teilnehmer haben ausgezeichnet „funktioniert“ – damit meine ich, dass es trotz zeitweiligem Stress keine Unstimmigkeiten gab. Besonders für mein Flugzeug war es ein großer Vorteil, dass ein Begeleitflugzeug mit Ersatzteilen und Werkzeug dabei war. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Thomas Rathgeb, der mir nach dem ersten Leg in Mali Losinj die defekte Benzinpumpe ausgetauscht hat. Auch an unseren Quartiermeister Heimo Wallner herzlichen Dank für die perfekten Unterkünfte.
Allen Teilnehmern meinen herzliche Gratulation. Es gab nirgends Probleme mit Kontrollern oder Behörden, alle Piloten sind professionell geflogen.
Es würde mich sehr freuen mit dieser Truppe bei einem größeren Aus-FLUG 2010 wieder dabei sein zu dürfen.
Mit Fliegergruß
Hans Gutmann

